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	<title>Imker in München &#187; Varroamilbe</title>
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	<description>Anleitung zum Bienenhalten in der Stadt</description>
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		<title>Neues Jahr und Varroa 2</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jan 2015 08:16:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Stadtimker]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unseren Lesern ein schönes neues, gesundes und erfolgreiches (Bienen) Jahr. Nachdem es vor Weihnachten herum endlich kalt geworden ist, steht noch die letzte Varroabehandlung mit einer Oxalsäurelösung an. Für uns ist es auch ein spannender Moment, da wir uns bei der Gelegenheit einen Überblick über unsere Winterverluste verschaffen können, so nach dem Grundsatz: &#8220;Wer jetzt noch [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Unseren Lesern ein schönes neues, gesundes und erfolgreiches (Bienen) Jahr.<br />
Nachdem es vor Weihnachten herum endlich kalt geworden ist, steht noch die letzte Varroabehandlung mit einer Oxalsäurelösung an. Für uns ist es auch ein spannender Moment, da wir uns bei der Gelegenheit einen Überblick über unsere Winterverluste verschaffen können, so nach dem Grundsatz: &#8220;Wer jetzt noch lebt, geht nicht mehr an der Varroamilbe ein.&#8221; Gleichzeitig schätzen wir auch das noch vorhandene Futter und merken uns die Völker bei denen es eventuell knapp werden könnte.</p>
<p>Alle Imker behandeln ihre Bienen gegen die Varroamilbe. In der Bioimkerei sind als Mittel im Wesentlichen Ameisen-, Milch- und Oxalsäure zugelassen. Einige Anbauverbände erlauben auch noch Thymolpräparate. Aber das würde ich mal hier vernachlässigen. Die drei vorgenannten Mittel wirken unterschiedlich auf die Milbe. Ameisensäure wird am häufigsten im Sommer angewendet, da diese Säure auch in die Bienenbrut wirkt.<br />
Milch- und Oxalsäure sind Kontaktgifte für die Milbe und wirken nicht in die Bienenbrut. Aus diesem Grund müssen für eine wirksame Behandlung die Völker brutfrei sein. Das ist regelmäßig im Winter &#8211; 3 Wochen nach den ersten richtigen Frösten &#8211; oder bei der Völkervermehrung (Schwarm / Ableger) der Fall.</p>
<p>Eigentlich sollte diese Winterbehandlung gegen die Varroamilbe schon im November erfolgen. Dazu müssen die Bienenvölker aber brutfrei sein. Da es in den letzten Jahren so warm war und es keine Fröste gab, schob sich die Behandlung immer weiter nach hinten meist so um Weihnachten herum. Stichtag für die Behandlung ist der 15. Januar. Bis dahin sollte alle Säurebehandlungen gegen die Varroamilbe abgeschlossen sein. Damit ist sichergestellt, dass keine Rückstände der Säuren in die kommenden Honigernten gelangen.<br />
In diesem Jahr haben wir unsere Völker um Silvester herum behandelt. Wichtig ist, dass es ein kalter Tag aber über 3 Grad Celsius mit wenig Wind ist. Wir verwenden 3,5 %ige Oxalsäure, die mit einer Zuckerlösung  kurz vor der Behandlung gemischt wird. Das Präparat heißt Oxuvar und ist über eine Apotheke oder den zuständigen Veterinärmediziner zu beziehen. Die Säure wird mit einer Einwegspritze in die Wabengassen geträufelt. Empfohlen sind 30 &#8211; 50 ml je nach Volksstärke, also 5 &#8211; 6 ml pro besetzer Wabengasse. Empfehlenswert ist dazu auch eine Taschenlampe. Damit kann man leicht in die Wabengasse reinleuchten und genau schauen, wo die Bienen sitzen.</p>
<p>Bitte unbedingt den Arbeitsschutz einhalten. Also Handschuh an und Schutzbrille auf und Reste nicht in der Nähe von Kindern lagern.</p>
<p>Ein Anleitungsvideo ist auch hier auf der Seite des Herstellers zur finden: http://www.andermatt-biovet.de/p/oxuvar.phtml</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Warum Bienen im Herbst verschwinden</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Nov 2014 13:50:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Stadtimker]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Beute geöffnet und keine Bienen mehr drin, auch fast keine toten Bienen. Ein riesiger Schreck für alle Imker.  Wo sind die alle hin? Schaut man sich dann die zurück gebliebenen Waben genauer an, sieht man verdeckelte, nicht geschlüpfte Brut. Häufig ist auch das von den Bienen eingelagerte Futter ebenfalls weg. (Bild) Vor ein paar Tagen sind [&#8230;]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Beute geöffnet und keine Bienen mehr drin, auch fast keine toten Bienen. Ein riesiger Schreck für alle Imker.  Wo sind die alle hin?<br />
Schaut man sich dann die zurück gebliebenen Waben genauer an, sieht man verdeckelte, nicht geschlüpfte Brut. Häufig ist auch das von den Bienen eingelagerte Futter ebenfalls weg. (Bild) Vor ein paar Tagen sind die Bienen doch noch geflogen und alles war in Ordnung.  Was ist passiert?</p>
<p>Schuld ist hier nicht das soviel zitierte Bienensterben, sondern leider der Imker. Soll heißen, es  ist dem Imker nicht der große Varroabefall aufgefallen und die Bienen sind an der übergroßen Zahl der Varroamilbe im Volk eingegangen.</p>
<p>Warum passiert das im Herbst? Nach der Sommersonnenwende (21.06.) verringert die Königin kontinuierlich ihre Legeleistung. In der Folge schlüpfen immer weniger Bienen. Wird die Zahl der Varromilben nicht durch Maßnahmen des Imkers wie Einsatz von organischen Säuren verringert, so steigt das Verhältnis Varroamilbe zu Bienen expotential an. Irgendwann ist die Schadschwell überschritten und das Bienenvolk bricht zusammen. Derzeit liegt die Schadschwelle bei 25 Milben pro 50g Bienen. Die Schadschwelle ist in den letzten 10 Jahren kontinuierlich gesunken, was auf ein schlechtes Immunsystem der Bienen schließen lässt.</p>
<p>Die gesunden, flugfähigen Bienen verlassen den Stock und betteln sich bei anderen Völkern ein. Leider haben sie auch noch Begleiter, die Varroamilben, an Bord und erhöhen so den Befall  im neuen Bienenvolk. (Reinvasion der Varroamilbe in gesunde Völker)<br />
Bienen, die schon stark durch die Milbe geschädigt wurden, verlassen zum Sterben ihr Volk. So kommt es, dass fast keine Bienen mehr in der Bienenbeute zu finden sind. Der emsige Flugverkehr noch vor wenigen Tagen, kommt häufig durch Räuberei zustande. Bienen benachbarter Völker holen sich den Wintervorrat des sterbenden Volkes. Auch hier werden die Varroamilben als blinde Passagiere in das räubernde Volk geschleppt. Durch diese Reinvasion kann schnell die Schadschwelle für dieses Volk überschritten werden und ebenfalls zusammenbrechen. Ein echter Dominoeffekt.</p>
<p>Als Imker solltet ihr kritisch die Wirksamkeit der von Euch durchgeführten Varroabehandlung betrachten. Stimmen Methode (Landzeitbehandlung über 10 Tage!) und Wetterbedingungen?</p>
<p>Ansonsten kann ich sagen, dass &#8211; so traurig dieses Ereignis ist &#8211; jeder Imker Fehler macht und wenn er gut ist, aus ihnen lernt.<br />
Wir liegen bei unserer Imkerei bei einer Sterberate der Bienenvölker je nach Jahr zwischen 5 &#8211; 15 %, was sich sehen lassen kann. Also Kopf hoch und bei hohen Verlusten die Ursache in der Methode suchen.</p>
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